Suchergebnisse für: Sebastian Hof

Der Kutscher Karl Wienicke war 17 Jahre alt, als er am 21. März 1920 in Köpenick von Soldaten der 2. Kompanie des Reichswehr- Schützenbataillons Nr. 15 aus Lichterfelde ermordet wurde. Die Soldaten trugen damals schon das Hakenkreuz am Stahlhelm. Karl Wienicke wohnte in der Grünauer Str. 44 und arbeitete für den Wäschereibesitzer Landrock, der in ... Weiterlesen ... ...

Der Arbeiter Albert (Willi) Dürre war 19 Jahre alt, als er am 21. März 1920 in Köpenick von Soldaten der 2. Kompanie des Reichswehr- Schützenbataillons Nr. 15 aus Lichterfelde ermordet wurde. Die Soldaten trugen schon das Hakenkreuz am Stahlhelm. Albert (Willi) Dürre wohnte damals in der Grünauer Strasse 3. Die Morde auf dem Hof der ... Weiterlesen ... ...

Am 21. März 1920, nach dem Zusammenbruch des Putsches, marschierte das Potsdamer Jägerbataillon ( 2. Kompanie des Reichswehr-Schützenbataillons Nr. 15 aus Lichterfelde ) kampflos in Köpenick ein. Wie die Putschisten trugen sie das Hakenkreuz am Stahlhelm. Sie behielten auch die vom Putschistengeneral von Lüttwitz zugebilligte Kappzulage zum Wehrsold von sieben Mark pro Tag. Das durch Zeitfreiwillige verstärkte Bataillon ... Weiterlesen ... ...

Ceterum censeo, Noske esse eundum Der Spitzel einer Organisation, deren Mitglieder Mord und Totschlag brauchen, um ihre gut bezahlten Stellungen zu behalten, meldet dem Nachrichtenoffizier eines der Freikorps, die Volks-Marine-Division beabsichtige, in der Französischen Straße einen regierungsfeindlichen Putsch zu unternehmen. Die Meldung wird nicht geprüft, sondern mit Freuden aufgenommen, weitergegeben und übertrieben. Ein junger Offizier ... Weiterlesen ... ...

Am 6. Mai fand eine Versammlung des katholischen Gesellenvereins St. Joseph wegen Theaterangelegenheiten im Vereinslokal “ Maxkasino “ , Augustenstr. 71, München , statt. Sie wurde als ,,spartakistisch“ denunziert. Auf Grund eines Befehls des Hauptmanns v. Alt-Stutterheim wurden die Gesellen durch eine Patrouille unter Führung des Offizierstellvertreters Priebe verhaftet, weil ein Versammlungsverbot existierte. Hauptmann v. ... Weiterlesen ... ...

Am 4. Mai 1919 rückte das Freikorps Lützow in Perlach , wo niemals gekämpft worden war, ein. Die Offiziere konferierten mit dem protestantischen Pastor Hell . (Angeblich holten sie dort ein Wäschepaket ab.) Dann requirierten sie ein Zimmer im Gasthof zur Post und verhafteten die Arbeiter Johann Licht und Georg Koch . Um 3 Uhr ... Weiterlesen ... ...

Josef Anton Leib , Daiserstrasse 4 in München , hatte eine Zeitschrift ,,Der Republikaner, Volksblatt für Süddeutsche Freiheit“, herausgegeben. Am 2. Mai bezog das Batl. Lindenfels , in der Mehrzahl aus Tübinger Studenten bestehend. Quartier in der Implerschule . Bei Leib wurden drei Haussuchungen abgehalten, es wurde aber nichts gefunden; dann wurde er mitgeschleppt und ... Weiterlesen ... ...

Der Hilfsarbeiter Josef Sedlmaier wurde am 2. Mai 1919 in seiner Wohnung, Winterstr. 8 II, München verhaftet. Sedlmaier war niemals bei der Roten Armee und hatte niemals an Kämpfen teilgenommen. Er hatte lediglich 14 Tage bei der Arbeiterwehr Sicherheitsdienst gemacht und sein Gewehr am 27. April eingeliefert. Nach den staatsanwaltschaftlichen Akten, A.V. XIX 1254/19, hat der ... Weiterlesen ... ...

„Am 2. Mai stand ich als Wache vor dem großen Tor zum Stadelheimer Gefängnis. Gegen 1:15 Uhr brachte ein Trupp bayrischer und württembergischer Soldaten Gustav Landauer, im Hof begegnete der Gruppe ein Major in Zivil (im Prozeß als Rittergutsbesitzer Freiherr V. Gagern festgestellt), der mit einer schlegelartigen Keule auf Landauer einschlug. Unter Kolbenschlägen und den Schlägen des ... Weiterlesen ... ...

Der Redakteur Anton Leib aus der Daiserstrasse 44 ( oder 4 ?) in München wurde am 2. Mai 1919 von Freikorps und Reichswehrtruppen der Ebert – Noske – Regierung im Hof des Restaurants Elysium in München ermordet. Er hinterließ sechs Angehörige. Der Mord geschah auf Befehl eines Freiherrn von Lindenfels . ...