Suchergebnisse für: Sturm auf Essen

Die Märzrevolution im Ruhrgebiet ist mehrfach auch in Romanen dargestellt worden. — Auf eigener Anschauung beruht Hans Marchwitzas ,,Sturm auf Essen“, 1930 als Nummer 1 der ,,Roten 1-Mark-Romane“ erschienen. Marchwitza, nach 1945 in der DDR gefeierter Arbeiterschriftsteller, war 1920 Bergarbeiter auf der Zeche ,, Friedrich Ernestine “ in Stoppenberg bei Essen. Der Romanheld Franz Kreusat ... Weiterlesen ... ...

Errichtet von April bis November 1934 von den Nationalsozialisten auf Initiative von Freiherr von Watter zum Gedenken Freikorpssoldaten , Reichswehr- und Polizeieinheiten sowie Einwohnerwehren errichtet.  Heute ist der Platz eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Bis zum August 1989 hatte das Bauwerk völlig unkommentiert auf den Ruhrhöhen bei Essen-Steele gestanden Berthold Soloch (SPD) bemühte ... Weiterlesen ... ...

Am 8. April 1920 um  11.15 Uhr fuhr ein Lastwagen einer Oberhausener Firma mit vier Sipos und fünf Arbeitern, die in einem Ledigenheim in Essen – Rüttenscheid verhaftet worden waren, vor dem Rathaus in Mülheim vor. Die Sipos führten ihre Gefangenen hinein. Nach einer Viertelstunde kamen sie wieder mit ihnen heraus (es war später nicht mehr ... Weiterlesen ... ...

Am späten Abend des 8. April 1920 , so bezeugte der Anstreicher Steinbiß , wurden im Schlachthof Essen zwei Gefangene , angeblich Mitglieder der örtlichen Sicherheitswehr , erschossen ( „auf der Flucht“ ) . Quelle : Gumbel , Mord , S.62 , zitiert nach Märzrevolution III (1978) ...

In der Nacht vom 7. zum 8. April 1920  erschienen um 3 30 Uhr in Essen – Altenessen. vier Sipos und ein Polizeiwachtmelster in der Wohnung des Straßenbahnschaffners Friedrich Siek . Sie verlangten seine Papiere und behaupteten, er ,,habe mitgekämpft und geplündert“; dann: ,,Sie sind reif und gehen mit!“  (Bei einem späteren Gerichtsverfahren stellte sich heraus ... Weiterlesen ... ...

Das Denkmal auf dem Rembergfriedhof in Hagen erinnert an Opfer vom Kapp-Putsch im März 1920 und eines früherern Einmarsch des Freikorps Lichtschlag vom Januar 1919. : ,Den Tapferen die das Leben hingaben im Kampfe für die Freiheit . Fessle durch Taten die jagende Zeit schmiede den Tag an die Ewigkeit Diese Worte stehen auf dem Sockel des Denkmals, das den ... Weiterlesen ... ...

Nach der Ermordung Kurt Eisners am 21. Februar 1919 übernahm der Zentralrat die Macht. Die Kammer und das von ihr gebildete mehrheitssozialistische Ministerium Hoffmann floh nach Bamberg, Der Zentralrat erklärte am 7. April die Räterepublik. Die Führer waren Unabhängige und Mehrheitssozialisten. Durch einen Putsch gelang es am 13. April Anhängern der Regierung Hoffmann, einen Teil ... Weiterlesen ... ...

Hans Marchwitza war der Sohn des Bergarbeiters Thomas Marwitza und dessen Ehefrau Thekla Maxisch. Bereits mit 14 Jahren war Marchwitza 1904 selbst unter Tage tätig. 1910 ließ er sich als Bergarbeiter ins Ruhrgebiet anwerben. Doch schon zwei Jahre später wurde er wegen der Teilnahme an einem Streik arbeitslos. Bis er 1915 zum Militär eingezogen wurde, ... Weiterlesen ... ...

3. November 1918, 8. Tote in Kiel Acht Demonstranten wurden getötet, 29 verwundet. Unter den Opfern befanden sich auch Frauen und Kinder. Die Schüsse auf die friedliche Demonstration zeigten den Matrosen, daß sie ihre Forderungen nur mit der Waffe in der Hand durchsetzen konnten. 11. Januar 1919, 7 Tote in Berlin Die sieben Parlamentäre wurden ... Weiterlesen ... ...

„Ruhrkampf 1920 – Die vergessene Revolution“ Ein politischer Fahrrad-Reiseführer , mit einem Vorwort von Erhard Lucas – Herausgegeben und zusammengestellt von Ludger Fittkau und Angelika Schlüter . 1. Auflage 1990 , 2. überarbeitete und erweiterte Auflage 1995 , Klartext-Verlag Essen. ...