Suchergebnisse für: Reichswehr und Politik

Reichswehr und Politik 1918 – 1933, von Francis L. Carsten, 484 Seiten, Kiepenheuer & Witsch GmbH ...

dazu: Interview Dr. Bernhard Sauer ...

Es gibt Dinge, die den Revolutionär, der die proletarischen Revolutionäre aller Anschauungen zu kameradschaftlicher Duldung überreden möchte, zur Parteinahme auch auf die Gefahr hin zwingen, Risse zu vergrößern. In der Angelegenheit der Enthüllungen des Manchester Guardian zu schweigen, hieße nicht ausgleichend und versöhnend wirken, sondern auf Kosten der Reinlichkeit und Wahrhaftigkeit Diplomatie treiben. Zur Zeit, ... Weiterlesen ... ...

1920 erschien eine Broschüre mit dem Titel ,,Reichswehr gegen Rote Armee. Was im Ruhrgebiet geschah“, geschrieben von einem Redakteur der in Berlin erscheinenden SPD-Zeitung „Vorwärts“, Artur Zickler. Zickler wurde kurz nach dem Ende der revolutionären Bewegung von einer republikanischen Gesellschaft in Berlin gebeten, eine Informationsfahrt ins Ruhrgebiet zu unternehmen, Die Fahrt dauerte etwas länger als ... Weiterlesen ... ...

Soeben rief Herr Oberbürgermeister Cuno an und teilte mit, daß von selten des Militärs die Bielefelder Abmachungen offenbar nicht loyal inne gehalten würden. In Richtung Lünen fände ein Vormarsch statt, der die Dortmunder Arbeiterschaft in die größte Erregung versetzt und den Generalstreikbeschluß zu Folge gehabt habe. Auch in Hagen sei die Arbeiterschaft über den Vormarsch ... Weiterlesen ... ...

Die Sturmkompanie Pflugk-Harttung rückte gemeinsam mit Reichswehreinheiten aus Crossen und Fürstenwalde am Nachmittag des 20. März 1920 in Friedrichshagen ein, herbeigeholt von einem ortsbekannten Ultrakonservativen und Alldeutschen, der während des Kapp-Putsches Zeitfreiwillige zur Unterstützung des Putsches geworben hatte; dieser Sanitätsrat Dr. Karl Peters (1863-1938) hatte in Rahnsdorf regelrecht die Parade der „Ordnungskräfte“ abgenommen – in Friedrichshagen mußte man ... Weiterlesen ... ...

An die Soldaten der Reichswehr! Soldaten! Ein Haufen ehrgeiziger Generale hat sich mit Eurer Hilfe der Regierungsgewalt bemächtigt. Die Offiziersclique hat, Euch irreführend, die Republik gestürzt, die Ihr zu schützen glaubtet. Nie ist leichtfertiger und verbrecherischer der Bürgerkrieg entfacht worden als von den Lüttwitz und Kapp . Wer vernichtet den letzten Rest wirtschaftlichen Lebens, das Ihr sichern wolltet? Nicht Spartakus, ... Weiterlesen ... ...

Am Morgen des 15. März hatten Reichswehrtruppen aus Meiningen Suhl angegriffen und solche wichtigen Punkte der Stadt wie den Bahnhof, die Post und das Rathaus eingenommen. Die vereinigten Arbeiterwehren aus Suhl, Zella-Mehlis , Goldlauter und anderen Orten der Umgebung zwangen nach hartem Kampf, bei dem die Arbeiter Panzerautos einsetzten, die Reichswehr zur bedingungslosen Kapitulation. Die ... Weiterlesen ... ...

In verbrecherischer Art haben monarchistische Reaktionäre Euch als Werkzeug hochverräterischer Machenschaften benutzt. Wollt auch Ihr Hochverrat begehen? Das Wohl des Vaterlandes gebietet, daß die aus der freien Wahl hervorgegangene Reichsregierung von jedermann anerkannt wird. Wer es unternimmt, sie mit Gewalt zu beseitigen, ist ein Verbrecher. Wer als Soldat oder Beamter solchen Versuch unterstützt, bricht seinen ... Weiterlesen ... ...

Seeckt geht in das Reichswehrministerium, wohin er Hasse bestellt hat. Am 13., um 1 Uhr morgens, ist man zur Besprechung bei Noske. Der Kreis ist nicht ganz klein. General v. Oven , der mit General v. Oldenhausen Ehrhardt entgegengefahren war, überbringt dessen Bedingungen, die bis 7 Uhr morgens beantortet sein sollen. Nach der Schilderung dieser Lage stellt Noske die Frage, ... Weiterlesen ... ...