Suchergebnisse für: Hagen

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Der Böttcher Max Hagen wohnte in der Steinstraße 20 in Greifswald. Am Samstag, dem 20. März 1920, gab es eine Streikversammlung auf dem Greifswalder Markt. Zunächst versuchten bewaffnete Studenten, die sich in der Post versammelt hatten, die Streikenden vom Marktplatz zu verdrängen, was jedoch misslang. Dann rückte über den Schuhhagen kommend eine Truppe Reichswehr auf ... Weiterlesen ... ...

An alle! Zahlreiche Offiziere des VI. Wehrkreiskommandos haben sich mit ihren Truppen, offen oder versteckt, auf den Boden der Kappregierung gestellt, Einmütig, wie zu erwarten war, haben sich die gesamten Hand- und Kopfarbeiter zusammengeschlossen und mit bewaffneter Hand die Reaktion zu Boden geschlagen. Gewissenlose Menschen haben es fertiggebracht, gegenrevolutionäre Truppen in unseren Bezirk zu bringen. ... Weiterlesen ... ...

,,Wir, Lichtschlag, Kommandeur der Stadt Wir haben folgendes Mandat Von heute ab an alle Klassen Der Ordnung halber streng erlassen Die Proletarier sind es meist Die unter euch gesät den Geist Der Rebellion! Dergleichen Sünder Sind wahrlich keine Landeskinder Die Spartakisten sind es meist Wer sich vom Nationalen reißt Wird endlich auch abtrünnig werden Den ... Weiterlesen ... ...

Gemeinsame Aktion: Nach der Riesenversammlung auf der Springe herrschte bis in die späten Nachmittagsstunden Ruhe. Um 5 Uhr begaben sich die Abgesandten der Gewerkschaften und sozialistischen Parteien zum Polizeiinspektor, um die versprochenen Gewehre in Empfang zu nehmen. Nach Bekanntgabe eines eingelaufenen Telegramms des Wehrkreiskommandeurs Watter, das die Ausgabe von Waffen verbot, einigte man sich darauf, ... Weiterlesen ... ...

,,Gemeinsame Aktion. Nach der Riesenversammlung auf der Springe herrschte bis in die späten Nachmittagsstunden Ruhe. Um 5 Uhr begaben sich die Abgesandten der Gewerkschaften und sozialistischen Parteien zum Polizeiinspektor, um die versprochenen Gewehre in Empfang zu nehmen. Nach Bekanntgabe eines eingelaufenen Telegramms des Wehrkreiskommandeurs Watter , das die Ausgabe von Waffen verbot, einigte man sich ... Weiterlesen ... ...

In Greifswald wurden zu Beginn der 1960-er Jahre im neuen Stadtviertel Südstadt fünf Straßen nach Gewerkschaftler benannt, die von putschfreundlichem Militär am 20. März ermordet wurden. Die Strassennamen gibt es heute noch. Ein Gedenkstein erinnert außerdem an diese fünf Männer. Die Inschrift lautet: „In den revolutionären Kämpfen gegen den Kapp-Putsch ermordeten millitaristische Kräfte am 20. ... Weiterlesen ... ...

Josef Ernst schrieb „Kapp-Tage im Industriegebiet“ , Hagen 1921″ ...

1920 erschien eine Broschüre mit dem Titel ,,Reichswehr gegen Rote Armee. Was im Ruhrgebiet geschah“, geschrieben von einem Redakteur der in Berlin erscheinenden SPD-Zeitung „Vorwärts“, Artur Zickler. Zickler wurde kurz nach dem Ende der revolutionären Bewegung von einer republikanischen Gesellschaft in Berlin gebeten, eine Informationsfahrt ins Ruhrgebiet zu unternehmen, Die Fahrt dauerte etwas länger als ... Weiterlesen ... ...

Brutale Haussuchungen, bei denen auch manches ,,mitging“, Tritte und Schläge bei den Verhaftungen und beim Abführen der Gefangenen durch die Straßen, systematisches Zusammenschlagen in irgendwelchen Räumen und Kellern (die wichtigsten in den Rathäusern , Polizeipräsidien und Gefängnissen ), die Schreie der Opfer — das gehörte nun zum Alltag. Wieder heben sich einige Truppen besonders heraus: die Marinebrigade ... Weiterlesen ... ...