Weimarer Republik

Hugo Stinnes an den Minister für Wiederaufbau

“Es ist das Zeichen einer wahren Demokratie, daß sie in Zeiten der Todesgefahr ihren Diktator findet.  Auch England und Frankreich taten das. Wenn Deutschland anders handelt in der heutigen Lebensgefahr, wird es kaum wieder hochkommen. Es muß gehandelt, nicht verhandelt werden. Es tut mir leid, Ihnen keine andere Entschließung mitteilen zu können, Ihrem Rufe würde […]

| Freitag, 23. Januar 1920


Sozialdemokratischer Parteitag

Wir saßen einst im Zuchthaus und in Ketten wir opferten, um die Partei zu retten, Geld, Freiheit, Stellung und Bequemlichkeit. Wir waren die Gefahr der Eisenwerke, wir hatten Glut im Herzen – unsre Stärke war unsre Sehnsucht, rein und erdenweit. Uns haßten Kaiser, Landrat und die Richter: Idee wird Macht – das fühlte das Gelichter […]

| Donnerstag, 29. September 1921


Gegen sozialkritischen Filme

Das neu verabschiedete Reichslichtspielgesetz dient als Handhabe zur Zensur von sozialkritischen Filmen. Vordergründig richtet es sich gegen “Schmutz- und Schund-Aufklärungsfilme”.

| Dienstag, 12. Mai 1925


Sowjet-Granaten für die deutsche Reichswehr?

Es gibt Dinge, die den Revolutionär, der die proletarischen Revolutionäre aller Anschauungen zu kameradschaftlicher Duldung überreden möchte, zur Parteinahme auch auf die Gefahr hin zwingen, Risse zu vergrößern. In der Angelegenheit der Enthüllungen des Manchester Guardian zu schweigen, hieße nicht ausgleichend und versöhnend wirken, sondern auf Kosten der Reinlichkeit und Wahrhaftigkeit Diplomatie treiben. Zur Zeit, […]

| | Dienstag, 4. Januar 1927


Neutrales Komitee für Max Hoelz

,,Die deutsche Bürgerkriegsjustiz ist eine Wiedergutmachung schuldig. Es ist bis nahe an die Gewißheit wahrscheinlich, daß der Kommunist Max Hoelz seine Zuchthausstrafe seit fünf Jahren schuldlos verbüßt, wenigstens an der Sache, um deren Willen er für lebenslänglich eingesperrt wurde”, forderte der Berliner Börsenkurier. Ein ,,Neutrales Komitee für Max Hoelz” trat am 23. April 1927 mit […]

| Samstag, 23. April 1927


Beispiele für das Verschweigen der Märzrevolution 1920

Hier einige Beispiele, wie in der Deutschen Öffentlichkeit die Vorgänge im März und April 1920 verschwiegen oder verharmlost werden, als im ganzen Land mehrere zehntausend bewaffnete Arbeiter für mehrere Wochen gegen die Errichtung einer Militärdiktatur kämpften und etwa 1000 von ihnen nach Beendigung der Kämpfe ermordet wurden: Deutsches Historisches Museum Berlin, Dauer-Ausstellung (Stand April 2011) 4 Fotos […]

| Donnerstag, 5. Mai 2011


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