Kategorie: Novemberrevolution 1918/19

Stadtrundfahrten zur Revolution in Berlin

Am 9. November 1918 fegte die Spontanität der Massen die alte Welt hinweg. Mit der Gründung der Sowjetunion schien zudem die Fackel der Weltrevolution entfacht! Es kam zu Aufständen und blutigen Bürgerkriegskämpfen, die sich zunächst vor allem in Berlin abspielten. An den authentischen Orten in Berlin sollen die Geschichte der Aufstände, die Schicksale einiger Akteure […]


Beispiele für das Verschweigen der Märzrevolution 1920

Hier einige Beispiele, wie in der Deutschen Öffentlichkeit die Vorgänge im März und April 1920 verschwiegen oder verharmlost werden, als im ganzen Land mehrere zehntausend bewaffnete Arbeiter für mehrere Wochen gegen die Errichtung einer Militärdiktatur kämpften und etwa 1000 von ihnen nach Beendigung der Kämpfe ermordet wurden: Deutsches Historisches Museum Berlin, Dauer-Ausstellung (Stand April 2011) 4 Fotos […]


Die SPD und der Kapp-Putsch

Was SPD – Internetseiten über den Kapp-Putsch und seine Niederschlagung schreiben: Die Suchfunktion auf der Webseite der SPD gibt als Ergebnis zu dem Schlagwort „Kapp-Putsch“ folgendes aus: „Keine Treffer Es wurden zu Ihrer Suchanfrage keine übereinstimmenden Ergebnisse gefunden..“ Die „Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung“ behauptet z.B, daß ganze alleine die Ministerialbeamten den Putsch besiegt hätten: „Die Ministerialbürokratie weigert sich, Kapps […]


90. Jahrestag Bremer Räterepublik

Bei den Gedenkveranstaltungen am 8. Februar 2009 zum 90. Jahrestag der Bremer Räterepublik gab es neben der Rede Hans Koschniks noch weitere Redebeiträge: So erinnerte Willi Gerns  daran, dass es die Mehrheitssozialdemokraten unter Ebert und Noske gewesen waren, die sich gegen die Idee der Revolution zum Instrument der wirtschaftlich Herrschenden hatten machen lassen. „Sie ließen“, so Willi Gerns, „die von kaiserlichen […]


Hans Koschnick zum 90. Jahrestag der Bremer Räterepublik

„Das Volk hungerte und wollte was Neues. Denn sie hatten das Hungern leider lernen müssen in den alten Weisen. Und sie wollten eine andere Struktur im öffentlichen Bereich… Es sollte endlich das passieren, wofür man jahrelang gekämpft hatte. Endlich mal ein Leben, im dem man gleichberechtigt mit anderen leben konnte. Diese Gleichberechtigung wollte man nicht gleich am Anfang delegieren, sondern mindestens die Zeit haben, um das, was neu zu machen war, […]


Märzstürme (Vorwort für das Theaterstück)

Es gibt viele Arten, einen Menschen unfrei zu machen und zu halten. Eine davon ist, seine Erinnerungen auszulöschen. Es geht um Wurzeln. Dass nicht nur Bäume Wurzeln haben, dass die Gegenwart, so wie sie ist, nicht jeden Tag aufs Neue ausgewürfelt wird, sondern gewachsen ist aus der Vergangenheit, weiss jeder. Als die Industrien des Ruhrgebietes […]


Wolfgang Duncker

Wolfgang Duncker war der jüngere Sohn von Hermann Duncker und Käte Duncker. Er wurde am  5. Februar 1909 in Stuttgart geboren und starb am 20. November 1942 in Workuta nach den „Stalinistischen Säuberungen“ an „Entkräftung“. Die Witwe des  Journalisten und Filmkritikers Erika Duncker überlebte als Arbeiterin in einer Panzerfabrik. Sie ging Ende 1945 mit ihrem zweiten […]


Ermordung von Willi Budich

Willi Budich, der im November 1918 den Spartakusbund mitgründete und sich sein Leben lang unter Einsatz von Gesundheit und Leben für den Kommunismus einsetzte, wurde am  22. März 1938 von den eigenen Genossen in der  Sowjetunion zum Tode verurteilt und am gleichen Tag erschossen. 1955 wurde er vom Obersten Gericht der UdSSR rehabilitiert.


Essen: Mahnmal in Essen-Horst

Errichtet von April bis November 1934 von den Nationalsozialisten auf Initiative von Freiherr von Watter zum Gedenken Freikorpssoldaten , Reichswehr- und Polizeieinheiten sowie Einwohnerwehren errichtet.  Heute ist der Platz eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Bis zum August 1989 hatte das Bauwerk völlig unkommentiert auf den Ruhrhöhen bei Essen-Steele gestanden Berthold Soloch (SPD) bemühte […]


Brennende Ruhr

Karl Grünberg (1891 – 1972) schreibt 1948 im Nachwort zur 2. Auflage zu seinem Roman „“Brennende Ruhr““: Dieses viel umstrittene Buch bedarf bei seiner zweiten Auflage — zwanzig Jahre nach seinem ersten Erscheinen — einiger Erläuterungen. Als ich im Jahre 1927 meinen Erstlingsroman „“Brennende Ruhr““ zu schreiben begann, lag mir literarischer Ehrgeiz durchaus fern. Mir […]