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KPD

Der Spartakusbund, der sich zum Jahresende 1918 von der USP trennte und die KPD (die dritte Arbeiterpartei neben SPD und USP ) gründete, konnte keine nennenswerten Teile des linken USP-Flügels an sich ziehen. Der wichtigste unmittelbar wirksame Beschluß der jungen KPD war, sich nicht an der Wahl zur Nationalversammlung zu betelligen. Das wurde außerhalb der Partei allgemein als Sanktionierung einer "Putschtaktik" verstanden, die schon seit der Revolution den Spartakusanhängern zugeschrieben wurde, und auch ein Teil der Parteianhänger selbst verstand den Beschluß in diesem Sinne. Allgemein wuchs das Mißtrauen zwischen Regierung und Linksradikalen.

  Nosketruppen schlagen Aufstand in Berlin nieder

(Sonntag, 5. Januar 1919)

Am 5. Januar 1919 machten die Linksradikalen (in Berlin) im Anschluß an eine Riesendemonstration für den von der Regierung abgesetzten unabhängigen Polizeipräsidenten von Berlin einen halbherzigen Versuch, die Regierung zu stürzen:. Getragen wurde das Unternehmen von den revolutionären Obleuten, einem In der Kriegszelt gebildeten Kreis revolutionärer Gewerkschaftler der Berliner Metallindustrie — parteipolitisch Linksunabhängige und Anhänger des reinen Rätesystems -, und von Liebknecht und Pieck von der KPD - Zentrale. Der Mißerfolg des Unternehmens stand in kürzester Zeit fest. Doch Noske sah die Gelegenheit, die linksradikale Arbeiterbewegung niederzuschlagen.

  Kommunistischer Vollzugsrat in Düsseldorf

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Die Nachrichten vom Januaraufstand in Berlin lösten im Ruhrgebiet bei den Anhängern der KPD eine Welle von Aktionen — In der Regel Zeitungsbesetzungen — aus. Die Kräfte der Kommunisten erwiesen sich jedoch überall als zu schwach, um wirkliche Machtpositionen zu erobern oder gar zu konsolidieren. Eine Ausnahme machten die Kommunisten in Düsseldorf . Ihnen gelang es, gestützt auf wesentliche Teile der örtlichen Arbeiterwehr, aus dem Arbeiterrat heraus ein kleineres Gremium mit kommunistischer Mehrheit zn bilden, das sich als oberstes Legislativ- und Exekutivorgan der Stadt verstand und sich deshalb "Vollzugsrat* nannte.

  Rat der Volksbeauftragten in Bremen ruft Räterepublik aus

(10. Januar 1919)

Einwohner Bremens! Die Entscheidung ist gefallen!
Um nicht mit in den selbstmörderischen Zusammenbruch der kapitalistischen Wirtschaftsordnung hineingerissen zu werden, hat das werktätige Volk Bremens, das revolutionäre Proletariat, sein Schicksal in die eigene Hand genommen! Über Bremen ist das Standrecht verhängt! Die gesamte wirtschaftliche und politische Macht liegt in den Händen der proletarischen Volksregierung. Bremen ist eine selbständige sozialistische Republik! Der Senat ist abgesetzt!

  Wahlen in Bremen 1919

(19. Januar 1919)

In Bremen wurde am 19. Januar 1919 gewählt, wobei die KPD die Wahl boykottierte. Die Mehrheitssozialisten ( MSPD ) bekamen 42%, die USPD erhielt 18,2%, die bürgerliche Deutsche Demokratische Partei (DDP) erhielt 33,5%, alle anderen Parteien blieben unter 5%.

  Rote in Hamm

(Mittwoch, 01 Oktober 1919)

Liste der bis zum 1. Oktober 1919 festgestellten Mitglieder der KPD ( einschließlich Syndikalisten ), USPD und RSB ( Roter Soldatenbund bzw. Rote Garde ) im Bereich des Wehrkreiskommando VI. Die Liste wurde später, ohne Datumsangabe, ergänzt um KAPD und weitere handschriftliche Zahlenangaben: 



45 Beiträge zu KPD im Archiv (9 Seiten, 5 pro Seite)

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Deutsche Revolution - (1471 mal gelesen)

1920 - die CD:

Grenzgänger & Frank Baier: 1920 - Lieder der Märzrevolution
(Preis der deutschen Schallplattenkritik)

Das ist ein pures intellektuelles und ästhetisches Vergnügen, lehrreich und unterhaltsam zugleich. Diese CD gehört in jede Schulbibliothek. Auch wenn sie, was zu befürchten ist, beim nächsten PISA-Test nicht abgefragt werden sollte. Thomas Rothschild (Titel-magazin.de)

mit 68seitigem Booklet

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Bei der Erstellung des 68-seitigen Booklets war die Geschichtswerkstatt Oberhausen von großer Hilfe:
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