Watter

| 1920

General Watter war während des Kapp-Putsches im Frühjahr 1920 Befehlshaber des Wehrkreises 6 , der das gesamte Ruhrgebiet umfasste.


"Watter" im Archiv:

  • 1500 bewaffnete Arbeiter in Hagen
    Gemeinsame Aktion: Nach der Riesenversammlung auf der Springe herrschte bis in die späten Nachmittagsstunden Ruhe. Um 5 Uhr begaben sich die Abgesandten der Gewerkschaften und sozialistischen Parteien zum Polizeiinspektor, um die versprochenen Gewehre in Empfang zu nehmen. Nach Bekanntgabe eines eingelaufenen Telegramms des Wehrkreiskommandeurs Watter, das die Ausgabe von Waffen verbot, einigte man sich darauf, […]
  • Aktionsplan der Putschisten
    Aktionsplan der Putschisten aus den beschlagnahmten Papieren Schnitzlers , vermutlich wenige Tage vor dem Kapp-Lüttwitz-Putsch vom 13. März 1920 verfasst , Aufzeichnung. Ohne Unterschrift. Durchschrift ( Verlesen vor dem Reichsgericht am 8. Dezember 1921 durch Reichsgerichtsrat Paul .) Einige Tage vorher Einvernehmen mit Lossberg  und Watter  Am zweiten oder ersten Tage vorher Exodus der nationalen Parteien. […]
  • Der Militärputsch vom 13. März 1920
    Der Militärputsch vom 13. März 1920 war eine lebensgefährliche Bedrohung für die junge Weimarer Republik. Der politische Kopf der Putschisten, der rechtsradikale Politiker Wolfgang Kapp, hatte ein Programm, das auf eine Kanzlerdiktatur, die Entmachtung der Parteien und den Einbau aller Verbände einschließlich der Gewerkschaften in einen autoritären Korporativstaat hinauslief. Das Unternehmen einmal in Gang gesetzt, […]
  • Die Arbeiter in Hagen bewaffnen sich
    ,,Gemeinsame Aktion. Nach der Riesenversammlung auf der Springe herrschte bis in die späten Nachmittagsstunden Ruhe. Um 5 Uhr begaben sich die Abgesandten der Gewerkschaften und sozialistischen Parteien zum Polizeiinspektor, um die versprochenen Gewehre in Empfang zu nehmen. Nach Bekanntgabe eines eingelaufenen Telegramms des Wehrkreiskommandeurs Watter , das die Ausgabe von Waffen verbot, einigte man sich […]
  • Einsatz gegen die Arbeiter nur mit starken Kräften
    Auf Grund der Niederlage der Batterie Hasenclever vom Freikorps Lichtschlag in Wetter befahl Watter in der Nacht vom 15. zum 16. März 1920: “Es ist unbedingt erforderlich, daß jeder Einsatz nur mit starken Kräften erfolgt… Auf Grund der Ereignisse wird befohlen, daß das weitere Vorgehen in das Innere des Industriegebiets erst erfolgen darf, wenn möglichst viele […]
  • Essen: Mahnmal in Essen-Horst
    Errichtet von April bis November 1934 von den Nationalsozialisten auf Initiative von Freiherr von Watter zum Gedenken Freikorpssoldaten , Reichswehr- und Polizeieinheiten sowie Einwohnerwehren errichtet.  Heute ist der Platz eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus. Bis zum August 1989 hatte das Bauwerk völlig unkommentiert auf den Ruhrhöhen bei Essen-Steele gestanden Berthold Soloch (SPD) bemühte […]
  • Kampf gegen die Militärdiktatur
    Erich Ludendorffs 18. Brumaire, Militärdiktatur oder Proletarierdiktatur? In der Auslieferungskrise sagten wir euch, die Regierung Ebert-Bauer sei nur noch ein Schmutzfleck an den Rockschößen der Ludendorff und Lüttwitz . Die Ludendorff-Lüttwitz haben mit einer Handvoll Baltikumern den lästigen Schmutzfleck abgeschüttelt. Es sind dieselben Baltikumer, die die Regierung in den Kampf gegen Sowjetrußland geschickt hatte, die […]
  • Kämpfe am Bahnhof Wetter
    Die Kämpfe in Wetter haben sich, soweit ich es übersehen kann und soweit ich es persönlich angesehen habe, wie folgt entwickelt: Gegen Mittag wurde eine Truppenmacht von etwa 100 Mann auf dem Bahnhof in Wetter ausgeladen. [ Es handelt sich um die Batterie Hasenclever vom Freikorps Lichtschlag , die von Watter in der Nacht vom […]
  • Köpenickiade im Großen
    Es ist nicht wahr, daß die verfassungsmäßige Reichsregierung abgedankt hat. Die verfassungsmäßige Reichsregierung denkt nicht daran, abzudanken, sie hat nur dasselbe getan, was sie im Februar 1919 tat, als sie nach Weimar übersiedelte. Um ruhig und klar arbeiten zu können, ist sie nach Dresden übergesiedelt und nimmt mit dem Zusammentritt der Nationalversammlung ihren Sitz in […]
  • Märzrevolution 1920
    Mein Thema legt an sich nahe, daß ich zuerst eine Darstellung der Märzrevolution, wie sie gewesen ist, und dann ihre historische Verarbeitung  nachzeichne. Jedoch nicht nur weil das etwas platt wäre, möchte ich anders vorgehen. Es ist nämlich so, daß man die Märzrevolution und ihre Verarbeitung zeitlich gar nicht strikt voneinander trennen kann, vielmehr ist […]
  • Märzrevolution in Bochum und Wattenscheid
    Selten genug erfährt ein Mensch mehr von der Bochumer Lokalgeschichte als den “heldenhaften Kampf” eines heutigen Schützenvereins (“Maischützen”) um die Stadtrechte, der gegen Dortmund gewonnen wurde und bis heute als Fußballrivalität kultiviert wird. Der offizielle Umgang mit der Geschichte zu Zeiten des Nationalsozialismus ist hanebüchen – daher sind AntifaschistInnen in erster Linie darum bemüht, die […]
  • Pension für die Mörder
    Das Reichsversorgungsgericht hatte am 7. Januar 1925 darüber zu entscheiden, ob der Witwe eines Drehers, der sich an den Kämpfen der bewaffneten Arbeiterschaft gegen die Kapp-Truppen beteiligt hatte und hierbei tödlich verwundet worden war, eine Hinterbliebenenrente zu bewilligen sei. Der Ausschuß zur Feststellung von Entschädigungen für Aufruhrschäden in Kiel hatte der Witwe mit Bescheid vom […]
  • Regierung schickt Soldaten
    In der Sitzung des Reichsministeriums wurde auf Veranlassung des Generals Seeckt und des sozialdemokratischen Bauer beschlossen, ohne Rücksicht auf die Verständigungsbereitschaft des Zentralrats, ab 30. März, 12 Uhr, dem General Watter “freie Hand” zum Einfall der Reichswehr Ins Ruhrgebiet zu geben und die Bürgermeister anzuweisen, Watter bei der “Heranführung der Truppe” zu unterstützen. Ausdrücklich wurde festgelegt, […]
  • Rettet die Ruhrarbeiter!
    Die neue Reichsregierung hat das Ultimatum an die Arbeiterschaft des Ruhrreviers ablaufen lassen. Auf den Protest des Gewerkschaftsbundes, der Afa, des Deutschen Beamtenbundes und der politischen Parteien ( SPD , USPD und KPD ) hat die Regierung sich geweigert, sofort eine unzweideutige Antwort zu geben. Sie hat ihre Entscheidung auf den Abend verschoben. Die Wirtschaftsverbände […]
  • Sofortige Einstellung der Truppenbewegung
    Die drei sozialistischen Parteien des Industriegebietes, die heute morgen zu einer Konferenz hier vereinigt waren, stellten sich einmütig auf den Standpunkt, daß alle Kräfte eingesetzt werden müssen, um die Reaktion niederzuschlagen. In keiner Weise kann sie General v. Watter Vertrauen entgegenbringen, der als reaktionärer monarchistischer Offizier heute morgen die Arbeiter zur Abgabe der Waffen aufforderte, […]


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