Fritz Tamm aus Bochum – Laer kämpfte gegen die Kapp-Putschisten und für die Rettung der Weimarer Republik vor einer Militärdiktatur . Er fiel am 1. April 1920 bei Marl.


"Tamm" im Archiv:

  • Auf den Straßen Berlins (1846)
    Die Locomotive pfeift Von Trebbin der letzten Station der Anhaltischen Eisenbahn zieht es sich noch beinahe fünf Meilen lang gleichförmig ununterbrochen fort aber schon hier zeigt uns die Gegend die nähernde Nähe des großen traurigen Sandmeeres in dessen Mitte die große Stadt gleichsam als eine Oase liegt Hinter uns so flach und eintönig auch die […]
  • Denkmal auf Ehrenfriedhof in Wuppertal – Barmen eingeweiht
    Auf dem Ehrenfriedhof in Wuppertal – Barmen wurde am 20.März 1921 ein Denkmal für die Opfer des Kapp-Putsches eingeweiht, zur selben Stunde und unter ebenfalls großer Anteilnahme der Bevölkerung wie beim Elberfelder Kapp-Putsch-Denkmal. Das Denkmal zeigt ein Relief eines Sämannes, der “das sieghaft dahinschreitende Proletariat” symbolisiert, wie der Festredner Sauerbrey der USPD verkündete. Das Denkmal […]
  • Der Militärputsch vom 13. März 1920
    Der Militärputsch vom 13. März 1920 war eine lebensgefährliche Bedrohung für die junge Weimarer Republik. Der politische Kopf der Putschisten, der rechtsradikale Politiker Wolfgang Kapp, hatte ein Programm, das auf eine Kanzlerdiktatur, die Entmachtung der Parteien und den Einbau aller Verbände einschließlich der Gewerkschaften in einen autoritären Korporativstaat hinauslief. Das Unternehmen einmal in Gang gesetzt, […]
  • Der Mord an Gustav Landauer
    “Am 2. Mai stand ich als Wache vor dem großen Tor zum Stadelheimer Gefängnis. Gegen 1:15 Uhr brachte ein Trupp bayrischer und württembergischer Soldaten Gustav Landauer, im Hof begegnete der Gruppe ein Major in Zivil (im Prozeß als Rittergutsbesitzer Freiherr V. Gagern festgestellt), der mit einer schlegelartigen Keule auf Landauer einschlug. Unter Kolbenschlägen und den Schlägen des […]
  • Der Staat mit einer Pyramide verglichen
    Ein Staat läßt sich am besten mit einer Pyramide vergleichen, die alsdenn schön ist, wenn sie ihr gehöriges Verhältnis hat, unten auf einem guten Grunde ruht und nach der Spitze zu immer dergestalt abnimmt, daß das Unterste das Oberste völlig, aber auch mit der mindesten Beschwerde trägt. Um solches recht deutlich zu machen, wollen wir […]
  • Die Kinderhölle des Kapitalismus
    Wer einen Erwachsenen leiden sieht, kann allenfalls noch hartherzig vorbeigucken. Aber wer ein Kind leiden sieht, dem läuft es, wenn er noch ein einigermaßen anständiger Kerl ist, dreimal den Buckel herunter. Beim Kind liegt noch offen zutage, was der liebe Gott mit den Menschen eigentlich vorgehabt hat. Beim Kind wirkt Schmerz und Elend doppelt stark, […]
  • Die KPD zur Bildung einer Arbeiterregierung
    Der Militärputsch der Kapp-Lüttwitz bedeutet den Zusammenbruch der bürgerlich-sozialistischen Koalition. Der proletarische Kampf gegen die Militärdiktatur war ein Kampf gegen die bürgerlich-sozialistische Koalition und hat zum Zwecke, die politische Macht der Arbeiterschaft zu erweitern bis zur vollständigen Ausschaltung des Bürgertums. 2.) Die proletarische Diktatur kann aufgerichtet werden nur als Diktatur der ausschlaggebenden Teile des Proletariats […]
  • Einleitung. Der grosse deutsche Bauernkrieg
    Die Geschichte der Völker hat ihre Stürme und Gewitter wie die äußere Natur. Wie das Erdbeben und der Meeressturm spielen Völkerstürme mit Städten und Menschenleben, und man ist gewohnt, auf sie nur als auf ein blutiges Unheil hinzublicken, mit Widerwillen und Schauder. Anders sind sie im Auge des Geschichtskundigen. Ihn hebt die Wissenschaft und das […]
  • Handgranatenstiele als Erschießungsgrund
    Bei einer Waffensuche bei dem Arbeiter Paul Dänschel in der Andreasstr. 62 in Berlin fanden Soldaten aus dem Korps Lüttwitz am 12. März zwei Handgranatenstiele und ein altes Seitengewehr. Die Stiele entstammten der Fabrik, in der der 19 jährige Sohn der Familie, Alfred, beschäftigt war. Er hatte die Stiele mit nach Hause genommen, um sich […]
  • Märzrevolution 1920
    Mein Thema legt an sich nahe, daß ich zuerst eine Darstellung der Märzrevolution, wie sie gewesen ist, und dann ihre historische Verarbeitung  nachzeichne. Jedoch nicht nur weil das etwas platt wäre, möchte ich anders vorgehen. Es ist nämlich so, daß man die Märzrevolution und ihre Verarbeitung zeitlich gar nicht strikt voneinander trennen kann, vielmehr ist […]
  • Märzrevolution in Bochum und Wattenscheid
    Selten genug erfährt ein Mensch mehr von der Bochumer Lokalgeschichte als den “heldenhaften Kampf” eines heutigen Schützenvereins (“Maischützen”) um die Stadtrechte, der gegen Dortmund gewonnen wurde und bis heute als Fußballrivalität kultiviert wird. Der offizielle Umgang mit der Geschichte zu Zeiten des Nationalsozialismus ist hanebüchen – daher sind AntifaschistInnen in erster Linie darum bemüht, die […]
  • Reichspräsident und Reichsregierung an die Reichswehr
    In verbrecherischer Art haben monarchistische Reaktionäre Euch als Werkzeug hochverräterischer Machenschaften benutzt. Wollt auch Ihr Hochverrat begehen? Das Wohl des Vaterlandes gebietet, daß die aus der freien Wahl hervorgegangene Reichsregierung von jedermann anerkannt wird. Wer es unternimmt, sie mit Gewalt zu beseitigen, ist ein Verbrecher. Wer als Soldat oder Beamter solchen Versuch unterstützt, bricht seinen […]


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