Der Bürohilfsarbeiter Georg Schütz aus Köpenick verteidigte die junge Weimarer Republik während des Kapp-Lüttwitz-Putsches im März 1920. Nach den Kämpfen in der Nacht vom 20 auf den 21. März 1920 in Adlershof ( bei Berlin ) gegen Soldaten der 2. Kraftwagenbatterie , Einheiten des Freikorps Lützow und Zeitfreiwilligen, die auf Seite der Putschisten standen und von Hauptmann Uhse angeführt worden waren, wurde er durch ein Standgericht „abgeurteilt“ und erschossen. Georg Schütz wurde 35 Jahre alt.


"Schütz" im Archiv:

  • Belegschaftsversammlung der Zeche Werne
    Polizei-Verwaltung Pelkum, den I. Februar 1918 Bericht über den Verlauf der öffentlichen Belegschaftsversammlung der Zeche Werne , Schacht III, vom l. Februar 1918 im Lokal des Wirtes Knobloch in Rünthe , Veranstalter: Bergmann Wilhelm Schwan. Leiter: derselbe. Tagesordnung: Lohnfrage und Lebensmittelfrage. Anfang um 11.15 Uhr vormittags. Schluß um 1.15 Uhr nachmittags. Zahl der Teilnehmer (schätzungsweise) […]
  • Blutbad in Adlershof
    Bei der Besetzung von Adlershof ( nähe Berlin )  in der Nacht vom 20. zum 21. März richteten die Militärs unter Hauptmann Uhse von der 2. Kraftwagenbatterie , Einheiten des Freikorps Lützow und Zeitfreiwilligen ein Blutbad an. Bei den Kämpfen zur Abwehr des Putsches gegen die junge Weimarer Republik fielen aus Köpenick Alfred Lawine (24), Maurer, […]


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