Der Bergmann Max Koppe aus Bergkamen wurde am 1. April 1920 erschossen. Er starb in der “Schlacht bei Pelkum” während der Verteidigung der Weimarer Republik nach dem Kapp-Putsch vom 13. März 1920. Er wurde 24 Jahre alt.


"Koppe" im Archiv:

  • Max Hölz: Schule und Ausbildung
    Als ich die Schule verließ, wäre ich gern Schlosser geworden, aber meine Eltern waren blutarm und konnten kein Lehrgeld bezahlen. Ich wurde nach der Konfirmation als Tagelöhner zu einem Gutsbesitzer gegeben. Ich habe alle Arbeiten, die auf dem Lande vorkommen, gemacht. Die Arbeiten sind mir nie lästig geworden. Ich hatte immer das Bestreben, vorwärts zu […]
  • Mordhetze und weißer Terror
    Der Generalstreik in Berlin war beendet, aber die Verhandlungen fanden unter dem Donner von Noskes Artillerie statt; die militärischen Aktionen der Konterrevolution gingen weiter. Die Republikanische Soldatenwehr war nach den Kämpfen am Alexanderplatz, der Besetzung des Marinehauses und kleinen Gefechten in Neukölln praktisch aufgelöst. Nur ein kleiner Teil, an den sich inzwischen einige Arbeiter angeschlossen […]
  • Weisser Terror im April 1920 im Ruhrgebiet
    Brutale Haussuchungen, bei denen auch manches ,,mitging”, Tritte und Schläge bei den Verhaftungen und beim Abführen der Gefangenen durch die Straßen, systematisches Zusammenschlagen in irgendwelchen Räumen und Kellern (die wichtigsten in den Rathäusern , Polizeipräsidien und Gefängnissen ), die Schreie der Opfer — das gehörte nun zum Alltag. Wieder heben sich einige Truppen besonders heraus: die Marinebrigade […]


  • Mehr zu Koppe