Der Tagelöhner Joh. Kohlmann aus der Dreimühlenstrasse 14 in München wurde am 2. Mai 1919 im Schlachthof München von Freikorps und Reichswehrtruppen der Ebert – Noske – Regierung ermordet. Er hinterließ sechs Angehörige. Die Täter blieben unbehelligt.


"Kohlmann" im Archiv:

  • Ein Mord von links
    Am 13. Januar 1919 wurde in Hervest die Sicherheitswehr entwaffnet, das Waffenlager und das Kommissariat erstürmt. Die Gewalt lag bis zum Einrücken des Korps Lichtschlag am 15. Februar 1919 in Händen der Arbeiterschaft. Der Führer der bürgerlichen Parteien von Hervest, der Bureauvorsteher Kohlmann, zog sich während dieser Zeit die Feindschaft der Arbeiterschaft zu. Angeblich hat […]
  • Sofort erschossen im Schlachthof München
    Der Schuhmacher Emeran Rötzer und der Arbeiter Kohlmann wurden am 2. Mai auf Grund von Denunziationen durch württembergische Truppen in ihren Wohnungen, Dreimühlenstr. 14, München , verhaftet und sofort ohne Urteil im Schlacht- und Viehhof erschossen. Sie hatten 3 Gewehre, die in ihrem Privatbesitz waren, darunter 2 Jagdgewehre, am selben Vormittag abgeliefert. Eine Untersuchung fand nicht […]


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