Die 23-jährige Kontoristin Maria Kling aus der Edelweißstrasse 11 in München wurde am 4. Mai 1919 in Stadelheim von Freikorps und Reichswehrsoldaten der Ebert – Noske – Regierung ermordet.


"Kling" im Archiv:

  • Arbeiter in Hamburg kämpfen weiter
    Während in Berlin die konterrevolutionären Truppen, die Baltikumhorden, mit klingendem Spiel und wehenden Fahnen abziehen, während im benachbarten Kiel die Arbeiterschaft aller  Parteien im blutigsten Verzweiflungskampfe gegen die Konterrevolution steht, beginnt man in Hamburg die Arbeiterschaft zu entwaffnen unter Führung derselben Offiziere, die noch vor einer Woche schwankten, ob sie sich der Republik oder Kapp – […]
  • Auf den Straßen Berlins (1846)
    Die Locomotive pfeift Von Trebbin der letzten Station der Anhaltischen Eisenbahn zieht es sich noch beinahe fünf Meilen lang gleichförmig ununterbrochen fort aber schon hier zeigt uns die Gegend die nähernde Nähe des großen traurigen Sandmeeres in dessen Mitte die große Stadt gleichsam als eine Oase liegt Hinter uns so flach und eintönig auch die […]
  • Demonstrant in Gladbeck getötet
    Während die Hamborner einen neuen Anlauf nahmen, erlosch der Streik zunächst In den Nachbarorten Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld . In Bottrop dagegen spitzte sich die Streiklage vorübergehend zu, als der mehrheitlich sozialdemokratische Arbeiter- und Soldatenrat versuchte, den Streik mit Militär einzudämmen, das er vom Bezirks-Soldatenrat Recklinghausen erbeten hatte. Blutige Zusammenstöße konnten gerade noch von herbeieilenden […]
  • Die Kinderhölle des Kapitalismus
    Wer einen Erwachsenen leiden sieht, kann allenfalls noch hartherzig vorbeigucken. Aber wer ein Kind leiden sieht, dem läuft es, wenn er noch ein einigermaßen anständiger Kerl ist, dreimal den Buckel herunter. Beim Kind liegt noch offen zutage, was der liebe Gott mit den Menschen eigentlich vorgehabt hat. Beim Kind wirkt Schmerz und Elend doppelt stark, […]
  • Fünf Männer in Recklinghausen erschossen
    Am 3. April 1920 wurden um 12 Uhr  in Recklinghausen vier Männer, die das Standgericht im Rathaus zum Tode verurteilt hatte, im Hof des Amtsgerichts erschossen (die Bergleute Heinrich Weber aus Recklinghausen, 33 Jahre alt, Peter Taus , 19 Jahre alt, und Joseph Henrijch, 21 Jahre alt, beide aus Erkenschwick , und der Zauberkünstler Franz Biege […]
  • Inszenierte Erschießung in Recklinghausen
    Am 3. April 1920 führte gegen 10 Uhr ein Unteroffizier des Freikorps Aulock mit einem Begleitkommando vier Bergleute, die von einem im Rathaus tagenden Standgericht zum Tode verurteilt worden waren, unter Kolbenstößen zum Stadtgarten ( Otto Ernst aus Bockholt , Georg Engelmann und Emil Suhr aus Langenbochum und Ernst Brockhaus aus Linden , Alter der vier zwischen […]
  • Klaus Störtebecker
    Ein blauer, durchsichtiger Himmel wölbte sich über Wasser und Land. Häuser und Türme, Schiffe und Kräne standen leicht und unbeschwert im klaren Licht des Vorfrühlingstages. Die Ostsee war seit einigen Wochen eisfrei. Der Hafen sah einem Tier gleich, das aus langem, faulem Schlaf erwacht ist und sich schüttelt. Alles war in Bewegung. Schreien, Hämmern, Klopfen, […]
  • Massenkundgebung von Industriearbeitern
    Nachdem als letzte mit klingendem Spiel eines Trommler- und Pfeiferkorps und mit Fahne die Arbeiterschaft der Atlaswerke angerückt war, setzte eine Bewegung der Menge vom Marktplatz nach dem Domshof ein, der gerade Raum genug bot, die ganze Ansammlung aufzunehmen. Von einem Balkon der Deutschen Bank aus musterte Herr Knief (IKD) seine Heerscharen; neben ihm dirigierte […]
  • Max Hölz vor Gericht
    Hölz: Hochansehnlicher, hochehrwürdiger Ausnahmesondergerichtshof! Vorsitzender: (scharf unterbrechend) Hölz, wenn Sie uns hier beleidigen wollen, dann entziehe ich Ihnen sofort das Wort. Hölz: Ich betonte es schon: Sie haben die Macht und damit das Recht. Ob Sie mir das Wort zu Anfang, in der Mitte oder am Ende der Verhandlung entziehen, das ist doch Jacke wie […]
  • Presseerklärung der Militärs
    In Recklinghausen gibt das Militär am 6. April 1920 eine Presseerklärung ab: ,,Auf Anzeige der Einwohner hin sind sehr zahlreiche Verhaftungen vorgenommen worden. Es ist wohl klar, daß die Militärbehörde sich dem Ersuchen der schwer bedrückt gewesenen Bevölkerung … nicht entziehen konnte. Die Mehrheit der Verhafteten ist wieder auf freiem Fuße. Gefällt sind vom Standgericht 33 […]
  • Scheibenschießen auf gefangene Sanitäterin in München
    Georg Kling und seine Tochter Marie Kling taten am 2. Mai in Giesing freiwillig Sanitätsdienste bei der Roten Armee in einer Station an der Weinbauerstraße. Sie waren mit Roten Kreuzbinden versehen. Am 3. Mai wurde Georg Kling auf die Polizeistation Tegernseer Landstraße transportiert, weil seine andere Tochter Anni angeblich Munition getragen habe. Marie ging freiwillig […]


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