Denunziert durch eine Frau Blömer in der ,,Roten-Armee” mit der Waffe gekämpft zu haben und am Gefecht in Bottrop am 3. April beteiligt gewesen zu sein. Das Urteil des Standgerichts lautet auf Todesstrafe. Erschossen in Bottrop am 6.April 1920 durch Soldaten der Marine Brigade Loewenfeld .


"Just" im Archiv:

  • 1200 Tote – Leichen am Ufer der Spree
    “Die meisten sind nicht in den Kämpfen gestorben, sondern nach der Verhaftung standrechtlich erschossen worden. Andere starben bei der Bombardierung von Arbeiterquartieren durch schwere Artillerie und Fliegerbomben.” (Der Historiker Dieter Lange in der taz) Das Mitglied des Vollzugsrates, Malzahn, der mit Offizieren verhandelt hatte, sagte über sie, “daß ein derartiger Haß gegen die revolutionäre Arbeiterschaft […]
  • 1500 bewaffnete Arbeiter in Hagen
    Gemeinsame Aktion: Nach der Riesenversammlung auf der Springe herrschte bis in die späten Nachmittagsstunden Ruhe. Um 5 Uhr begaben sich die Abgesandten der Gewerkschaften und sozialistischen Parteien zum Polizeiinspektor, um die versprochenen Gewehre in Empfang zu nehmen. Nach Bekanntgabe eines eingelaufenen Telegramms des Wehrkreiskommandeurs Watter, das die Ausgabe von Waffen verbot, einigte man sich darauf, […]
  • Am Kandidplatz in München erschossen
    Zull, Josef, Kutscher, 20 Jahr, Winterstr. 4, München , wurde am 3. Mai in seiner Wohnung verhaftet, schwer mißhandelt, halb erschlagen und am Kandidplatz erschossen. Er war bei der Republikanischen Schutzwehr gewesen. in: Vier Jahre Politischer Mord , von Emil Julius Gumbel , eine Broschüre, in denen der Autor der Justiz etwa 300 ungesühnte politische […]
  • Angestellte streiken weiter
    Angestellte! Beamte! Die Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenverbände erläßt folgenden Aufruf: Der Generalstreik geht weiter! Die Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenverbände (Afa) verhandelt mit den maßgeblichen Stellen über folgende Mindestforderungen: Fort mit der Militärdiktatur! Sofortige Zurückziehung der Truppen und ihre Entwaffnung! Übertragung des Sicherheitsdienstes an die organisierte Arbeitnehmerschaft Entscheidende Mitwirkung der Gewerkschaften bei der Neuordnung der Verhältnisse Wir streiken […]
  • Arbeiter in Hamburg kämpfen weiter
    Während in Berlin die konterrevolutionären Truppen, die Baltikumhorden, mit klingendem Spiel und wehenden Fahnen abziehen, während im benachbarten Kiel die Arbeiterschaft aller  Parteien im blutigsten Verzweiflungskampfe gegen die Konterrevolution steht, beginnt man in Hamburg die Arbeiterschaft zu entwaffnen unter Führung derselben Offiziere, die noch vor einer Woche schwankten, ob sie sich der Republik oder Kapp – […]
  • Auf der Knollwiese München getötet
    Auf der Knollwiese in München wurde am 2. Mai 1919 der Schlosser Ludwig Crusius aus der Weinbauernstrasse 1 von Truppen der Ebert – Noske – Regierung ermordet . Die Akten vermerken zwei Hinterbliebene. , er war 37 Jahre alt.  Die Erschiessung erfolgte willkürlich ohne Anklage und Gerichtsurteil – die Mörder blieben unbehelligt. in: Vier Jahre Politischer Mord […]
  • Auf offener Straße erschossen
    Am 7. März, 11:15  Uhr, wurde der Angehörige der republikanischen Soldatenwehr des Depots 7, Fasanenstr., Adolf Riga (42 Jahre, Kurfürstenstr. 114), von einem Angehörigen des Freikorps Lüttwitz auf Befehl eines Offiziers entwaffnet, als er von der Wache kam, obwohl er seinen Ausweis vorwies. Dann setzte Riga seinen Weg waffenlos fort. An der Absperrung vor dem […]
  • Auf offener Strasse erschossen in München
    Josef Graf, 18 Jahre, wurde am 3. Mai 1919 in München verhaftet. Ein Offizier teilte dem Vater mit, der Fall werde am nächsten Tag ordnungsgemäß verhandelt. Am 4. Mai, morgens halb 6 Uhr, wurde er auf offener Straße ( Warngauer Straße ) erschossen und die Leiche liegen gelassen. (Kein Verfahren.) in: Vier Jahre Politischer Mord […]
  • Aufruf an die Arbeiter und Soldaten November 1918
    In Anbetracht dieser Lage überhaupt, in Deutschland im besonderen ergeben sich für das Proletariat folgende Gegenwartsforderungen: Zur Erzwingung und Übernahme der politischen Gewalt bilden die Arbeiterräte die Grundlage in Verbindung mit den Soldatenräten. Ein aus dem Arbeiterrat gewählter Aktionsausschuß muß durch Unterkommissionen sich der Ressorts der bisherigen Verwaltungsbehörden bemächtigen. Die Polizeitruppe muß sofort entwaffnet und […]
  • Aufruf gegen die Putschregierung – Niederrhein
    An die Gesamt-Arbeiter-, Angestellten- und Beamtenschaft von Rheinland-Westfalen! Nachdem durch einen vorläufig gelungenen Putsch in Berlin es der Reaktion gelungen ist, eine gegenrevolutionäre Regierung aufzurichten, verpflichten sich die sozialistischen Parteien des Bezirks Niederrhein, den Kampf gegen die neugebildete Kapp-Regierung mit allen Kräften geschlossen aufzunehmen. “,”Der einheitliche Kampf ist zu führen mit dem Ziele: Erringung der […]
  • Bankbeamter in München erschossen
    Der Bankbeamte Hans Bulach wurde am 3. Mai auf dem Transport in den Gasteiganlagen in  München von demselben Gefreiten , der auch den kriegsversehrten Journalisten Peter Lohmar tötete, angeblich auf der Flucht erschossen. in: Vier Jahre Politischer Mord , von Emil Julius Gumbel , eine Broschüre, in denen der Autor der Justiz etwa 300 ungesühnte politische Morde […]
  • Banken unterstützen Sturz der deutschen Regierung
    In einem Brief der Mitteldeutschen Creditbank , Filiale Königsberg in Preussen schreibt der Bankdirektor Schultz an den Geheimrat Kapp über die Bereitschaft verschiedener Banken in Berlin , seine Bestrebungen zu unterstützen: Sehr geehrter Herr Geheimrat! Wunschgemäß gebe ich Ihnen nachstehend die dortigen Banken und Bankgeschäfte auf, bei denen ich gelegentlich meines dortigen Besuches vorgesprochen habe mit […]
  • Barrikade an der Mannheimer Rheinbrücke
    Auf der Barrikade in Mannheim an der Mannheimer Rheinbrücke am 26. April 1848. Die revolutionäre Bevölkerung in Mannheim erwartet das heranrückende nassauische und bayerische Militär, das der badische Großherzog zur Niederschlagung der Revolution ins Land gerufen hat. Die Frau auf der Barrikade ist die Mannheimerin Lisette Hatzfeld. Sie war damals 24 oder 25 Jahre alt. Elisabetha […]
  • Bauernkrieg in Ungarn
    In demselben Jahre 1514, ebenfalls im Frühjahr, kam in Ungarn ein allgemeiner Bauernkrieg zum Ausbruch. Es wurde ein Kreuzzug wider die Türken gepredigt und wie gewöhnlich den Leibeignen und Hörigen, die sich anschlössen, die Freiheit zugesagt. Gegen 60.000 kamen zusammen und wurden unter das Kommando Georg Dózsas, eines Szeklers, gestellt, der sich schon in früheren […]
  • Bei Waffenablieferung in München erschossen
    Jakob Münch , Forstenrieder Str. 71 in München wurde am 1. Mai erschossen. Er wollte seine im Februar gefaßten Waffen abliefern und wurde dabei verhaftet. in: Vier Jahre politischer Mord , von Emil Julius Gumbel , eine Broschüre, in denen der Autor der Justiz etwa 300 ungesühnte politische Morde – in der Regel von rechts […]


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