Holland

| 1900

Wilhelm Holland aus Albrechts . Gegen die Meininger Reichswehr kämpfte er 1920 an der Domberg-Front bei Suhl.  Als der Faschist Franco und die Hitler-Legion ,,Condor”” die spanische Republik zerschlugen, trat er als Artillerie-Offizier ein in die Interbrigaden. ( nach Vor 80 Jahren )


"Holland" im Archiv:

  • Achtundvierzig
    Siebzig Jahre ist das nun her. Siebzig Jahre wiegen so schwer. Schwarz-rot-goldene Fahnen flatterten Vater Wrangels Musketen knatterten – Wofür? Wie glühten die Herzen! wie glühten die Köpfe! Kampf! Kampf gegen die Bürgertröpfe gegen die nickenden Zipfelmützen – Klatschen in trübe Fürstenpfützen – Und dann? Der große Sieg in den siebziger Jahren ist uns verdammt […]
  • Die deutsche Revolution 1918-1919
    Wohl über keinen historischen Vorgang ist so viel gelogen worden wie über die deutsche Revolution von 1918. Drei Legenden insbesondere haben sich als zählebig bis zur Unausrottbarkeit erwiesen. Die erste ist besonders beim deutschen Bürgertum – auch heute noch – weit verbreitet. Sie besteht ganz einfach in der Leugnung der Revolution. Eine wirkliche Revolution, so […]
  • Die Verhältnisse in Deutschland um 1500
    Gehen wir zunächst kurz zurück auf die Verhältnisse Deutschlands zu Anfang des sechzehnten Jahrhunderts. Die deutsche Industrie hatte im vierzehnten und fünfzehnten Jahrhundert einen bedeutenden Aufschwung genommen. An die Stelle der feudalen, ländlichen Lokalindustrie war der zünftige Gewerbebetrieb der Städte getreten, der für weitere Kreise und selbst für entlegnere Märkte produzierte. Die Weberei von groben […]
  • Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg
    Bei einer Haussuchung am 15. Januar 1919 wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Wilmersdorf ohne Haftbefehl durch die Einwohnerwehr verhaftet und nach dem Edenhotel. dem Quartier der Gardekavallerie-Schützendivision, gebracht. Nach der amtlichen Darstellung vom 16. Januar wurde Liebknecht auf der Flucht erschossen, Rosa Luxemburg durch eine große Menge gelyncht. ,,Die Transportführer traf kein Verschulden.” […]
  • Freikorps morden im Ruhrgebiet
    Hagen, den 6. April, mittags 12 Uhr (Teleph. Bericht) : Im Ruhrgebiet herrscht der weiße Schrecken. Die angekündigte “Polizeiaktion” scheint sich in einen planmäßigen Rachefeldzug der Generäle zu verwandeln. Die Militärs handeln selbständig, ohne sich irgendwie um die Weisungen der Regierung zu kümmern.(…) Der Kommandant des jüngst geschlagenen Freikorps Schulz hat dem Berichterstatter des holländischen […]
  • Kapp-Lüttwitz-Putsch
    BERLIN, SONNABEND, DEN 13. MÄRZ 1920 – ZWISCHEN SIEGESSÄULE UND BRANDENBURGER TOR Herren in Generalsmontur und im maßgeschneiderten Anzug vergleichen ihre Uhren und nicken einander vielsagend zu: Fünf Uhr frühmorgens. – Ihr dem Reichspräsidenten Ebert gestelltes Ultimatum ist abgelaufen! Nach längst vorbereiteten, weit ins Land greifenden Befehlen nun scharfe Kommandos. Und die 6 000 Mann […]
  • Taktik gegen die Arbeiter im Ruhrgebiet
    Protokoll über die Sitzung des Reichsministeriums und Preußischen Staatministeriums vom 21. März 1920 im Reichskanzlerhause. Tagesordnung. 1. Die Lage im rheinisch-westfälischen Industriegebiet 2. Bezahlung der Streiktage 1. Die Lage im rheinisch-westfälischen Industriegebiet. Der Abgeordnete Schluchtmann gibt einen Überblick über die Lage im rheinisch-westfälischen Industriegebiet. Die kommunistische Armee müsse man auf 15 bis 20 000 Mann […]
  • Über den Verfall des Feudalismus
    Während die wüsten Kämpfe des herrschenden Feudaladels das Mittelalter mit ihrem Lärm erfüllten, hatte die stille Arbeit der unterdrückten Klassen in ganz Westeuropa das Feudalsystem untergraben, hatte Zustände geschaffen, in denen für den Feudalherrn immer weniger Platz blieb. Auf dem Lande freilich trieben die adligen Herren noch ihr Wesen, peinigten die Leibeignen, schwelgten von ihrem […]


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