Der Feinmechaniker Höpfl aus Grünwald in München wurde am 1. Mai 1919 in Grünwald von Soldaten der Ebert – Noske – Regierung ermordet. Die Täter blieben unbehelligt.


"Höpfl" im Archiv:

  • Der Mord an Gustav Landauer
    “Am 2. Mai stand ich als Wache vor dem großen Tor zum Stadelheimer Gefängnis. Gegen 1:15 Uhr brachte ein Trupp bayrischer und württembergischer Soldaten Gustav Landauer, im Hof begegnete der Gruppe ein Major in Zivil (im Prozeß als Rittergutsbesitzer Freiherr V. Gagern festgestellt), der mit einer schlegelartigen Keule auf Landauer einschlug. Unter Kolbenschlägen und den Schlägen des […]
  • Lynchungen im Lehrter Gefängnis
    Die Vorgänge im Lehrter Gefängnis schildert ein Augenzeuge, der wegen Herausgabe einer satirischen Zeitschrift verhaftet war. folgendermaßen ( Wieland Herzfelde : ,,Schutzhaft”): “Man führte uns (am 8. März, abends) an den Eingang des Gefängnisses. Es hieß: “Zuerst den Matrosen Peters hineinführen!” Wir anderen mußten vor der Glastüre, durch die wir nur undeutlich beobachten konnten, stehen […]
  • Mord in Grünwald
    Am 1. Mai 1919 wurde der Feinmechaniker Höpfl in Grünwald bei München ohne Urteil erschossen; Verfahren wurde eingestellt, weil Täter nicht zu ermitteln. in: Vier Jahre politischer Mord , von Emil Julius Gumbel , eine Broschüre, in denen der Autor der Justiz etwa 300 ungesühnte politische Morde – in der Regel von rechts – in den […]


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