Hamborn

| 2017

"Hamborn" im Archiv:

  • Brennende Ruhr – Vorwort
    Karl Grünberg (1891 – 1972) schreibt 1948 im Nachwort zur 2. Auflage zu seinem Roman „“Brennende Ruhr““: Dieses viel umstrittene Buch bedarf bei seiner zweiten Auflage — zwanzig Jahre nach seinem ersten Erscheinen — einiger Erläuterungen. Als ich im Jahre 1927 meinen Erstlingsroman „“Brennende Ruhr““ zu schreiben begann, lag mir literarischer Ehrgeiz durchaus fern. Mir […]
  • Hamborner Bergleute streiken weiter
    Einen Tag nach der Essener Vereinbarung vom 13. Dezember 1918 widerrief die Thyssen-Direktion in Hamborn die Zugeständnisse an Ihre Belegschaft mit der Begründung, sie seien ,,erpreßt“ und ,,nur unter Protest“ gemacht worden, also ,,nach den geltenden Rechtsbegriffen null und nichtig“. Damit waren die Hamborner Bergleute auf Ihren Ausgangspunkt zurückgeworfen und erneut vor die Frage gestellt: Anschluß […]
  • Hamborner Forderungen
    Am 18. Dezember traf der Linkssozialdemokrat Ströbel , einer der beiden Vorsitzenden der preußischen Revolutionsregierung, aus Berlin im Revier ein, um die Streikbewegung durch Verhandlungen beizulegen. In einer großen Konferenz in Mülheim unter Ströbels Vorsitz gestand die Thyssen-Direktion ihren Belegschaften eine einmalige Zahlung von 100–200 Mark pro Bergmann sowie von 25 Mark für jedes Kind […]
  • Hitler im Wedaustadion
    Adolf Hitler besucht das erste Mal Duisburg und spricht im überfüllten Wedaustadion. Es wird sein einziger Besuch in Duisburg bleiben.  Der „Duisburger General-Anzeiger“ berichtet am nächsten Tag von einem großen Polizeiaufgebot:  300 Gegendemonstranten werden aus „sicherheitspolizeilichen Gründen“ in „Schutzhaft“ genommen und erst am nächsten Tag wieder auf freien Fuß gesetzt. Von einem minutenlangen „Orkan des Jubels“ […]
  • Revolution beginnt in Hamborn
    Tarifvertrag 1918 In einem ersten Abkommen vom 14. November erreichten die Bergarbeitergewerkschaften vom Zechenverband u. a. die Achtstundenschicht einschließlich Ein- und Ausfahrt. Bisher hatte die Arbeitszeit auf den Ruhrzechen unter Tage acht Stunden ausschließlich Ein- und Ausfahrt betragen. Angesichts der Tatsache, daß inzwischen eine Revolution stattgefunden hatte, war eine Verkürzung der Arbeitszelt um durchschnittlich eine halbe Stunde […]
  • Soldaten erschiessen Arbeiter in Hamborn
    Am Morgen des 4. April wurde in Hamborn ein Arbeiter von Soldaten gezwungen , in einem Garten ein Loch auszuheben. Angeblich lief er dabei weg und wurde erschossen. Auf Anfrage erklärte Major Schulz , das Verbot von Erschießungen sei erst um 11:30 bei ihm eingegangen. Quelle: Ernst Müller an Severing am 10. April 1920 , […]
  • Soldaten schiessen auf Streikende in Oberhausen
    Inzwischen dehnten die Hamborner Bergleute ihre Demonstrationszüge zu Zechen In der Umgebung bis nach Sterkrade und Osterfeld aus und brachten immer mehr Belegschaften zum Anschluß an den Streik. Auf der Gegenseite erhob sich ein immer allgemeiner werdender Ruf nach Militär. Am 26. Dezember entsandte das Generalkommando in Münster, die für das Ruhrgebiet zuständige oberste militärische […]


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