Hagen

| 2017

"Hagen" im Archiv:

  • 1500 bewaffnete Arbeiter in Hagen
    Gemeinsame Aktion: Nach der Riesenversammlung auf der Springe herrschte bis in die späten Nachmittagsstunden Ruhe. Um 5 Uhr begaben sich die Abgesandten der Gewerkschaften und sozialistischen Parteien zum Polizeiinspektor, um die versprochenen Gewehre in Empfang zu nehmen. Nach Bekanntgabe eines eingelaufenen Telegramms des Wehrkreiskommandeurs Watter, das die Ausgabe von Waffen verbot, einigte man sich darauf, […]
  • Arbeiter siegen über Kompanie Hasenclever vom Freikorps Lichtschlag
    Zum äußersten Kampf entschlossen, und die Parole siegen oder sterben im Herzen, gingen die Arbeiter zum Angriff über. Nur mit wenigen Gewehren bewaffnet, schlugen sie am Montag, dem 15. März, die Kompanie Hasenclever vom Freikorps Lichtschlag , die mit roter Fahne in Wetter a. d. Ruhr eingezogen war, sich dort befestigte, dann die schwarz-weiß-rote Fahne […]
  • Blutbad in Adlershof
    Bei der Besetzung von Adlershof ( nähe Berlin )  in der Nacht vom 20. zum 21. März richteten die Militärs unter Hauptmann Uhse von der 2. Kraftwagenbatterie , Einheiten des Freikorps Lützow und Zeitfreiwilligen ein Blutbad an. Bei den Kämpfen zur Abwehr des Putsches gegen die junge Weimarer Republik fielen aus Köpenick Alfred Lawine (24), Maurer, […]
  • Bottroper erstochen
    In der Aegidistraße in Bottrop wurde ein Denunzierter nachts verhaftet und sofort nach der Verhaftung erstochen. Genaues Datum unbekannt, etwa Mitte April 1920, – mitgeteilt von Josef Ernst (Hagen) , der aus Bottrop besonders zahlreiches Material zusammentrug ( Loewenfeld / Lichtschlag ) – in Ernst , S. 66f. – daher Märzrevolution III (1978)
  • Buchstäblich erschlagen
    Auf der Gladbeckerstraße in Bottrop zog man zwei Mann gewaltsam in ein Panzerauto hinein und erschlug sie buchstäblich… mitgeteilt von Josef Ernst (Hagen) , der aus Bottrop besonders zahlreiches Material zusammentrug – in Ernst , S. 66f. – daher Märzrevolution III (1978)
  • Der Militärputsch vom 13. März 1920
    Der Militärputsch vom 13. März 1920 war eine lebensgefährliche Bedrohung für die junge Weimarer Republik. Der politische Kopf der Putschisten, der rechtsradikale Politiker Wolfgang Kapp, hatte ein Programm, das auf eine Kanzlerdiktatur, die Entmachtung der Parteien und den Einbau aller Verbände einschließlich der Gewerkschaften in einen autoritären Korporativstaat hinauslief. Das Unternehmen einmal in Gang gesetzt, […]
  • Die Arbeiter in Hagen bewaffnen sich
    ,,Gemeinsame Aktion. Nach der Riesenversammlung auf der Springe herrschte bis in die späten Nachmittagsstunden Ruhe. Um 5 Uhr begaben sich die Abgesandten der Gewerkschaften und sozialistischen Parteien zum Polizeiinspektor, um die versprochenen Gewehre in Empfang zu nehmen. Nach Bekanntgabe eines eingelaufenen Telegramms des Wehrkreiskommandeurs Watter , das die Ausgabe von Waffen verbot, einigte man sich […]
  • Die grösste Aufstandsbewegung seit den Bauerkriegen
    Das Ereignis, das von Historikern heute als “größte Aufstandsbewegung, die es in Deutschland seit den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts gegeben hat”, gewertet wird, flackerte auf unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, erreichte seinen Höhepunkt in der Abwehr des Kapp-Putsches und brach in den Ostertagen des Jahres 1920 zusammen. Eine gerechte Bewertung in den Geschichtsbüchern […]
  • Eintausend kampfbereite Arbeiter in Köpenick
    Am 16. März 1920 wurde in Köpenick im Lokal Fuchs , Alter Markt 3 ,Vertretern der Arbeiterparteien USPD und KPD  das »Sozialistische Verteidigungskomitee« gegründet. Vorsitzender wurde der Stadtverordnete Alexander Futran (42), Ingenieur, ( USPD ). Miltärischer Führer war der Stadtverordnete Alfred Rebe ( KPD ). Der Wirkungsbereich des Komitees reichte weit über Köpenick hinaus, er […]
  • Erste Maßnahmen der Arbeiter in Hagen
    An alle! Zahlreiche Offiziere des VI. Wehrkreiskommandos haben sich mit ihren Truppen, offen oder versteckt, auf den Boden der Kappregierung gestellt, Einmütig, wie zu erwarten war, haben sich die gesamten Hand- und Kopfarbeiter zusammengeschlossen und mit bewaffneter Hand die Reaktion zu Boden geschlagen. Gewissenlose Menschen haben es fertiggebracht, gegenrevolutionäre Truppen in unseren Bezirk zu bringen. […]
  • Freikorps morden im Ruhrgebiet
    Hagen, den 6. April, mittags 12 Uhr (Teleph. Bericht) : Im Ruhrgebiet herrscht der weiße Schrecken. Die angekündigte “Polizeiaktion” scheint sich in einen planmäßigen Rachefeldzug der Generäle zu verwandeln. Die Militärs handeln selbständig, ohne sich irgendwie um die Weisungen der Regierung zu kümmern.(…) Der Kommandant des jüngst geschlagenen Freikorps Schulz hat dem Berichterstatter des holländischen […]
  • Gefoltert und Erschossen in Bottrop
    Der Arbeiter Fritz Schmidt aus Bottrop war verdächtig, an den Kämpfen teilgenommen zu haben; er wurde verhaftet, furchtbar mißhandelt und dann erschossen. Genaues Datum unbekannt, etwa Mitte April 1920, – mitgeteilt von Josef Ernst (Hagen) , der aus Bottrop besonders zahlreiches Material zusammentrug ( Loewenfeld / Lichtschlag ) – in Ernst , S. 66f. – […]
  • Großer Sieg der Arbeiterklasse in Rheinland-Westfalen
    Großer Sieg der Arbeiterklasse in Rheinland-Westfalen! Die rheinisch-westfälische Arbeiterschaft hat über die Reichswehrtruppen, die zu der Verbrecherregierung Kapp übergetreten waren, einen glänzenden Sieg erfochten. Noch am vorigen Sonntag (14. 3. 20) bangte sie um ihren Erfolg. Nur wenige Waffen standen zu ihrer Verfügung. Das Freikorps Lichtschlag stand marschbereit auf dem Wege nach Hagen . In […]
  • Hauptmann von Pflugk-Harttung durch eine Explosion getötet
    Das Berliner Tageblatt meldete am 27. März 1920 :  Gestern abend “acht Uhr ereignete sich vor dem Restaurant »Aussichtsturm« in Hirschgarten ein schweres Explosionsunglück. Dort explodierten auf nicht geklärte Weise in einem Militärkraftwagen der Sturmkompanie Pflugk-Harttung bei der Abfahrt einige Handgranaten, die in den Seitentaschen des Wagens untergebracht waren….” Heinz von Pflugk-Harttung war sofort tot, einem […]
  • Im Wald erschossen
    Ein nicht ganz normaler Afrikakämpfer, Matthias Bißmann , machte an einem zerstörten Panzerauto einige Bemerkungen, worauf er von zwei Zivilisten zum nahen Walde gebracht und dort von Reichswehrtruppen erschossen wurde. Genaues Datum unbekannt, etwa Mitte April 1920, – mitgeteilt von Josef Ernst (Hagen) , der aus Bottrop besonders zahlreiches Material zusammentrug ( Loewenfeld / Lichtschlag […]


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