Hans Galuska (16 Jahre) war am 10. Januar 1919 in Berlin von acht Regierungssoldaten auf Grund einer Denunziation in der Wohnung der Mutter seines Freundes Kurt Friedrich verhaftet worden. Bei der Wohnungsdurchung hatte man nichts Belastendes gefunden. In der Schule in der Andreasstrasse wurde er anschliessend von Truppen des Oberst Reinhardt verhört. wurde Am nächsten Tag hatte man ihn als “unbekannt” in das Leichenschauhaus eingeliefert. Er hatte zwei Schußwunden, darunter eine an der Stirn, und mehrere Verletzungen durch Schläge. Es fehlten ihm: Hut, Kragen, Kravatte, Ulster, Jackett und Stiefel, die ihm gestohlen worden waren. Weder gegen die beteiligten Mannschaften noch gegen die verantwortlichen Offiziere wurde ein Verfahren eröffnet.


"Galuska" im Archiv:

  • Die Erschießung von drei Jungen
    Am 10. März 1919 kamen zu dem jungen Kurt Friedrich (16 Jahre) seine beiden Freunde Hans Galuska (16 Jahre) und Otto Werner (18 Jahre) in die Wohnung der Mutter des Friedrich, am Schlesischen Bahnhof 3, zu Besuch. Die drei jungen Menschen hatten sich nie mit Politik beschäftigt. Sie waren kaum beisammen, als 8 Regierungssoldaten auf […]


  • Mehr zu Galuska