Der Konterrevolutionär

| 2017

Waldemar Pabst, Offizier und Rüstungsfabrikant, geboren 1880, gestorben 1970, war über Jahrzehnte hinweg die Verkörperung der Gegenrevolution. Er bezeichnete sich selbst stolz als »Faschist«, war aber stets bestrebt, im Hintergrund zu bleiben und wurde nie dafür verurteilt, dass er »mit Billigung höheren Ortes«, so Pabst selbst, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermorden ließ.

Klaus Gietinger hat zahlreiche bisher unveröffentlichte Dokumente über Pabst aufgespürt, u.a. in Moskauer Archiven, in Archiven der Staatssicherheit sowie in Pabsts Nachlass. Er belegt Pabsts umfangreiche Zusammenarbeit mit der Führungsriege der SPD, sein Bündnis mit dem sozialdemokratischen Oberbefehlshaber Noske und dessen Billigung des Mordes an Luxemburg und Liebknecht .

Eine Rezension auf Amazon.de „Ein überaus empfehlenswertes Buch für biografisch und historisch interessierte Menschen, die einem unrühmlichen Umgang mit Extremisten auf dem Weg zur Weimarer Republik nachspüren möchten und dabei Argumenten auf die Spur kommen möchten, warum ein Mörder bis zu seinem Tod im Jahre 1970 (89-jährig) nie angeklagt wurde. „


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