Der Schmied Sebastian Ballat (oder Bullat?) wurde am 6. Mai 1919 am Karolinenplatz 5 in München ermordet und ausgeraubt. Er war 19 Jahre alt. Er gehörte dem Katholischen Gesellen-Verein St. Joseph an, dessen Vereinslokal in der Augustenstrasse 41 war. Die Versammlung war als “Spartakisten”-versammlung denunziert worden. “Ein Soldat meldete sich denn auch dienstlich von der Erschießung der 21 Spartakisten zurück. Der größte Teil der Täter konnte nicht festgestellt werden. Das Sektionsprotokoll verschwand aus den Akten.” (Gumbel : Vier Politischer Jahre Mord)


"Ballat" im Archiv:

  • Gardedivision im Blutrausch – 21 Tote in München
    Am 6. Mai fand eine Versammlung des katholischen Gesellenvereins St. Joseph wegen Theaterangelegenheiten im Vereinslokal ” Maxkasino ” , Augustenstr. 71, München , statt. Sie wurde als ,,spartakistisch” denunziert. Auf Grund eines Befehls des Hauptmanns v. Alt-Stutterheim wurden die Gesellen durch eine Patrouille unter Führung des Offizierstellvertreters Priebe verhaftet, weil ein Versammlungsverbot existierte. Hauptmann v. […]


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