Der 21-jährige Bergmann Emil Aust aus der Schützenstrasse in Recklinghausen fiel im Kampf gegen den die Kapp-Putschisten am 25. März 1920 und wurde am 31. März am 31.3. auf dem Südfriedhof in Recklinghausen beerdigt.”


"Aust" im Archiv:

  • Auf den Straßen Berlins (1846)
    Die Locomotive pfeift Von Trebbin der letzten Station der Anhaltischen Eisenbahn zieht es sich noch beinahe fünf Meilen lang gleichförmig ununterbrochen fort aber schon hier zeigt uns die Gegend die nähernde Nähe des großen traurigen Sandmeeres in dessen Mitte die große Stadt gleichsam als eine Oase liegt Hinter uns so flach und eintönig auch die […]
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  • Austritt der SPD aus dem Arbeiterrat Bremen
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  • Banken unterstützen Sturz der deutschen Regierung
    In einem Brief der Mitteldeutschen Creditbank , Filiale Königsberg in Preussen schreibt der Bankdirektor Schultz an den Geheimrat Kapp über die Bereitschaft verschiedener Banken in Berlin , seine Bestrebungen zu unterstützen: Sehr geehrter Herr Geheimrat! Wunschgemäß gebe ich Ihnen nachstehend die dortigen Banken und Bankgeschäfte auf, bei denen ich gelegentlich meines dortigen Besuches vorgesprochen habe mit […]
  • Belegschaftsversammlung der Zeche Werne
    Polizei-Verwaltung Pelkum, den I. Februar 1918 Bericht über den Verlauf der öffentlichen Belegschaftsversammlung der Zeche Werne , Schacht III, vom l. Februar 1918 im Lokal des Wirtes Knobloch in Rünthe , Veranstalter: Bergmann Wilhelm Schwan. Leiter: derselbe. Tagesordnung: Lohnfrage und Lebensmittelfrage. Anfang um 11.15 Uhr vormittags. Schluß um 1.15 Uhr nachmittags. Zahl der Teilnehmer (schätzungsweise) […]
  • Brief aus dem Gefängnis in Dortmund
    Werte Kollegen. … die bestialische Mißhandlung, die an mir, und vielen anderen verübt worden ist, ist mit der Feder nicht zu beschreiben. Es ist Haar Sträubend. Ich Persönlich kann heute weder Liegen auf dem Rücken, noch Sitzen. Mit mir ist am fraglichem Tage noch einer verhaftet worden. Wir sind zusamen zu der Reaktionären Wache Rosentahl geführt worden, als […]
  • Deportation der Duisburger Juden
    Auf der Baustraße 34-36 hatte die NS-Administration das grösste Judenghetto der Stadt Duisburg eingerichtet, im Volksmund “Judenburg” genannt. Am 25. Juli 1942 wurden weitere 37 jüdische Menschen “zur Vernichtung abgeholt”, darunter Dr. Manass Neumark, der Duisburger Rabbiner. nach: Tatort Duisburg II (1992)
  • Der schwäbisch-fränkische Bauernkrieg
    Von dem Augenblick an, wo Luthers Kriegserklärung gegen die katholische Hierarchie alle Oppositionselemente Deutschlands in Bewegung gesetzt, verging kein Jahr, in dem nicht die Bauern ebenfalls wieder mit ihren Forderungen hervortraten. Von 1518 bis 1523 folgte ein lokaler Bauernaufstand im Schwarzwald und in Oberschwaben auf den andern. Seit Frühjahr 1524 nahmen diese Aufstände einen systematischen […]
  • Die Fürsten als Gewinner der Bauernkriege
    Wer unter diesen Umständen vom Ausgang des Bauernkriegs allein Vorteil zog, waren die Fürsten. Wir sahen schon gleich im Anfang unserer Darstellung, wie die mangelhafte industrielle, kommerzielle und agrikole Entwicklung Deutschlands alle Zentralisation der Deutschen zur Nation unmöglich machte, wie sie nur eine lokale und provinzielle Zentralisation zuließ und wie daher die Repräsentanten dieser Zentralisation […]
  • Die Kinderhölle in Berlin
    Die Bilder, die hier veröffentlicht werden, bedürfen keines Kommentars. Sie reden selbst laut und furchtbar. Sie erzählen den Untergang eines Volkes. Hunderttausende von Deutschen, Millionen von deutschen Kindern leben heute in diesem Elend. Langsam ist es empor gekrochen: vom Lumpenproletariat zu den Arbeitslosen, von den Arbeitslosen zu den kleinen Handwerkern und Rentenempfängern, von diesen bis […]
  • Die Soldaten morden in Halle
    Am Sonntag, dem 21. März 1920 , entbrannte der Kampf in Halle  bei klarem Frühlingswetter von neuem. Das Militär machte mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, mit Artillerie, Panzerautos, Minenwerfer einen Angriff auf Trotha , Galgenberg und den Flugplatz; Die Aktion der Arbeiter litt unter dem Mangel an Munition und schweren Waffen. Das Militär wäre verloren […]
  • Die Zersplitterung des Reichs
    Während in England und Frankreich das Emporkommen des Handels und der Industrie die Verkettung der Interessen über das ganze Land und damit die politische Zentralisation zur Folge hatte, brachte Deutschland es nur zur Gruppierung der Interessen nach Provinzen, um bloß lokale Zentren, und damit zur politischen Zersplitterung; einer Zersplitterung, die bald darauf durch den Ausschluß […]
  • Einleitung. Der grosse deutsche Bauernkrieg
    Die Geschichte der Völker hat ihre Stürme und Gewitter wie die äußere Natur. Wie das Erdbeben und der Meeressturm spielen Völkerstürme mit Städten und Menschenleben, und man ist gewohnt, auf sie nur als auf ein blutiges Unheil hinzublicken, mit Widerwillen und Schauder. Anders sind sie im Auge des Geschichtskundigen. Ihn hebt die Wissenschaft und das […]
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    Am Donnerstag, dem 18. März 1920, war es nun endgültig mit der Kapp-Lüttwitz-Herrschaft in Halle vorbei, wenn sich auch die losgelassene Soldateska noch eine Woche lang austobte. Zwar machte der Hochverräter Czettritz alle möglichen krampfhaften Anstrengungen, in Halle die ,,Stellung zu halten”, indem er besonders die Verbreitung von. Nachrichten aus dem Reiche gewaltsam unterdrückte. An den Straßenecken prangten […]
  • Hitler im Wedaustadion
    Adolf Hitler besucht das erste Mal Duisburg und spricht im überfüllten Wedaustadion. Es wird sein einziger Besuch in Duisburg bleiben.  Der “Duisburger General-Anzeiger” berichtet am nächsten Tag von einem großen Polizeiaufgebot:  300 Gegendemonstranten werden aus “sicherheitspolizeilichen Gründen” in “Schutzhaft” genommen und erst am nächsten Tag wieder auf freien Fuß gesetzt. Von einem minutenlangen “Orkan des Jubels” […]


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