Alfred-RebeAlfred Rebe ( in der Mitte stehend mit Sonnenschirm ) wurde am 25. Dezember 1893 in Berlin geboren. Er war Bezirksverordneter der KPD in Berlin , Teilnehmer des Flottenaufstandes von 1917 und Mitorganisator des Widerstands in Köpenick gegen den Kapp-Putsch , wo er der militärische Anführer der Arbeiter war.

Rebe war auch der Führer der lokalen Kampfgruppe für Kietzer- und Köllnische Vorstadt. Als bekannter Köpenicker Kommunist, Redakteur der »Roten Fahne« und Bezirksverordneter der KPD bis 1931 wurde er nach dem Reichstagsbrand von den Nazis gejagt und verhaftet. 1933/34 wurde er in den KZ Oranienburg und Sonnenburg eingekerkert.

Nach seiner Entlassung 1934 emigrierte er in die Sowjetunion. Von hier aus gliederte er sich 1936 in die Internationalen Brigaden in Spanien ein und kämpfte mit der Waffe in der Hand gegen den Faschismus. Verwundet oder krank kehrte er in die Sowjetunion zurück. Hier fiel er den Stalinschen Repressalien zum Opfer. Er starb am 9. Oktober 1938. ( Wikipedia )

 


"Alfred Rebe" im Archiv:

  • Albatros-Werft in Hirschgarten angegriffen
    Am 15. März 1920 wurde gegen 13.30 Uhr von ca. 20 bewaffneten Arbeitern die Albatros- Werft in Hirschgarten ( bei Berlin ) angegriffen und die dort stationierten Soldaten entwaffnet. Die alarmierte Polizei konnte durch Verhandlungen mit dem Stadtverordneten Otto Nickel (SPD) nur erreichen, daß dieser zusagte, die Waffen in der 1. Gemeindeschule in der Amtstraße einzulagern. […]
  • Eintausend kampfbereite Arbeiter in Köpenick
    Am 16. März 1920 wurde in Köpenick im Lokal Fuchs , Alter Markt 3 ,Vertretern der Arbeiterparteien USPD und KPD  das »Sozialistische Verteidigungskomitee« gegründet. Vorsitzender wurde der Stadtverordnete Alexander Futran (42), Ingenieur, ( USPD ). Miltärischer Führer war der Stadtverordnete Alfred Rebe ( KPD ). Der Wirkungsbereich des Komitees reichte weit über Köpenick hinaus, er […]
  • Köpenicker Blutsonntag
    Am 21. März 1920, nach dem Zusammenbruch des Putsches, marschierte das Potsdamer Jägerbataillon ( 2. Kompanie des Reichswehr-Schützenbataillons Nr. 15 aus Lichterfelde ) kampflos in Köpenick ein. Wie die Putschisten trugen sie das Hakenkreuz am Stahlhelm. Sie behielten auch die vom Putschistengeneral von Lüttwitz zugebilligte Kappzulage zum Wehrsold von sieben Mark pro Tag. Das durch Zeitfreiwillige verstärkte Bataillon […]


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