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Der Kapp-Lüttwitz-Putsch
- Gegen die Weimarer Republik
Aufstand und Generalstreik
- Für die Demokratie
Massenmord mit 1000 Toten
- Weisser Terror
Freiheit für die Mörder
- Das Gericht als Farce
Verleugnen und Vergessen
- Geschichtsschreibung
Die Märzgefallenen
- Liste der Toten 1920
Ehrenmale und Denkmäler
- In Erinnerung an 1920

Die Märzrevolution 1920 im Anschluss an den Kapp-Putsch

Ruhrkampf, Generalstreik und Märzrevolution 1920 - Chronik der Ereignisse

Der erste und einzige Generalstreik in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung - Märzrevolution 1920 in Folge des Kapp-Putsches.

 Eine lebensgefährliche Bedrohung für die Weimarer Republik

Der Militärputsch vom 13. März 1920

Der Militärputsch vom 13. März 1920 war eine lebensgefährliche Bedrohung für die junge Weimarer Republik. Der politische Kopf der Putschisten, der rechtsradikale Politiker Woifgang Kapp, hatte ein Programm, das auf eine Kanzlerdiktatur, die Entmachtung der Parteien und den Einbau aller Verbände einschließlich der Gewerkschaften in einen autoritären Korporativstaat hinauslief. Das Unternehmen einmal in Gang gesetzt, konnten die Putschisten hoffen, daß die Dynamik von Putsch und Bürgerkrieg das Militär in die politische Schlüsselposition bringen würde. Wenn sie gesiegt hätten, wäre ein politisches System nach Art von Franco-Spanien die Folge gewesen.

 Lied der Marine-Brigade Loewenfeld

Heiho! Die Schüsse hell
der Aufruhr steht in Flammen
da sind wir augenblicks zur Stell
und hau´n den Feind zusammen
Ein jeder ist von uns ein Held
im Haß und in der Liebe
Wir sind Brigade Loewenfeld
hier setzt es deutsche Hiebe

 Hugo Stinnes an den Minister für Wiederaufbau

Freitag, 23 Januar 1920

Es ist das Zeichen einer wahren Demokratie, daß sie in Zeiten der Todesgefahr ihren Diktator findet.  Auch England und Frankreich taten das. Wenn Deutschland anders handelt in der heutigen Lebensgefahr, wird es kaum wieder hochkommen. Es muß gehandelt, nicht verhandelt werden. Es tut mir leid, Ihnen keine andere Entschließung mitteilen zu können, Ihrem Rufe würde ich gerne unter anderen Umständen gefolgt sein.

 Schwarze Listen und Verhaftungen in Ostpreußen

10. März 1920

Bereits vor dem Staatsstreich waren in Ostpreußen von Militär- und Zivilbehörden „schwarze Listen" angelegt worden zur Verhaftung von Arbeiterführern „aller linksstehenden Parteien" (vgl. den Bericht des Reichs- und Staatskommissars für Ostpreußen, Borowski, vom 3. Juli 1920, DZA Merseburg, Rep. 90a Abt. D Tit. I l Nr. 31 Bd. I, Bl. 143—160). Tatsächlich wurden dann unmittelbar vor dem Putsch die Führer der KPD und USPD verhaftet, um die Aktionen der ostpreußischen Arbeiter gegen die Putschisten zu lahmen (vgl. den Bericht des Oberpräsidenten der Provinz Ostpreußen vom 3. April 1920, DZA Potsdam, Reidism. d. I., Nr. 12257, Bl. 335—338).

 Der Umsturz in Berlin - Regierung Kapp-Lüttwitz

13. März 1920

Der Berliner Lokal-Anzeiger meldet am 13. März 1920 in einem zweiten Extrablatt , daß Kapp und Lüttwitz eine neue Regierung gebildet haben. "Bisher kein Schuß gefallen" titel das Blatt.

234 Beiträge zu
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Bei der Erstellung des 68-seitigen Booklets war die Geschichtswerkstatt Oberhausen von großer Hilfe:
Buchtipp:
Bauernkriege | Revolution 1848 | Die Revolution 1918-1919
Der Kapp-Putsch (März 1920) | Chronik des Aufstands | Weisser Terror
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